Aussaataktion

Blumenbeet an der Suptur

Hier haben Jugendliche der ZoB ein Beet vorbereitet, in das die Samen eingebracht wurden. VertreterInnen des ZoB und des KKV säten, harkten und gossen die Saat. 

Aussäen in der Jugendwerkstatt Gifhorn

Auch die Jugendwerkstatt Gifhorn sagt DANKE an alle Mitglieder der Ev.-luth. Kirche, die mit ihren Kirchensteuern dazu beitragen, dass wir uns um sozial benachteiligte Menschen in unserem Kirchenkreis und dem Landkreis Gifhorn kümmern können. Ihre Kirchensteuern tragen Früchte. Hier.

Aussäen in den Kitas

Die 10 Einrichtungen des ev.-luth. Kita-Verbandes werden von Kirchensteuermitteln unterstützt. In der Epiphanias-Kita wurde ebefalls fleißig ausgesät.

Paulus Kita sät aus und pflanzt ein symbolisches Apfelbäumchen

Kirchengemeinde Wesendorf sät Blumen aus

Fragen und Antworten

Verwendung von Kirchensteuern im Kirchenkreis Gifhorn

Pro Jahr gehen 5 Millionen Kirchensteuerzuweisungsmittel in den Kirchenkreis Gifhorn.

  • 80 % davon in Personal ( Pastoren, Diakone, Sozialarbeiter, Kirchenmusiker, Küster, Sekretärin,  ) und
  • 20 % in den Bau und die Bewirtschaftung und die Sachmittel des Gemeindelebens.
  • Dazu kommen auf Antrag Unterstützungsmittel der Landeskirche bei Bauten, Konzerten oder Freizeiten  und Finanzierung der 4 Schulpastorenstellen und des Vertretungspastors.

Kirchensteuern fördern im KK Gifhorn:

  • 25 Kirchengemeinden mit 26 PastorInnen,
  • 4 SchulpastorInnen,
  • 1 Superintendentin,
  • 12 Diakone,
  • Kreisjugenddienst (KJD),
  • Sozialarbeiter*innen im Diakonischen Werk,
  • Zielgruppenorientierte Bildungsarbeit ( ZOB) und
  • Jugendwerkstatt Gifhorn
  • Flüchtlingsarbeit,
  • eine Fundraiserin,
  • ein Kirchenkreiskantor und
  • viele Mitarbeitende in den Gemeinden beruflich und ehrenamtlich sowie Kirchen und Gemeindehäuser, die Anlaufstelle sind für viele Menschen.
  • 9 Ev.-luth. Kitas und ein Hort. Ein gemeinsames Kirchenamt mit dem Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen

Manches wird ganz aus Kirchensteuermitteln bezahlt. Bei diakonischen Projekten gibt es zusätzliche Kostenträger, die mitfinanzieren, wie der Landkreis oder das Land Niedersachen und andere.

Mit Kirchensteuermitteln werden mit unterstützt:

  • die christl.-muslimische Kita
  • 4 Diakoniestationen mit Tagespflege der gGmbH Harz Heide
  • Freizeitheim Winkel
  • Kaufhaus Aller und das Aller Café

Warum muss ich so viel Kirchensteuern bezahlen?

Die Kirchen stehen für Gerechtigkeit, Solidarität und Aussöhnung. Das befördern sie mit der Ausübung ihrer Aufgaben auch in der Gesellschaft. Das leben die Kirchen durch ihre Grundlagen aus der Heiligen Schrift, den Gottesdiensten und der tätigen Nächstenliebe. Die Höhe der Kirchensteuer berechnet sich prozentual an der Höhe des Einkommens. Den prozentuale Anteil der Kirchensteuern zu setzen, ist Sache der einzelnen Bundesländer. Der deutsche Fiskus beteiligt sich indirekt an der Kirchensteuer, denn die gezahlte Kirchensteuer kann ihrerseits gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 4 EStG im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung wiederum als Sonderausgabe abgezogen werden.
Unterm Strich heißt das, je mehr eine Person verdient, je mehr Kirchensteuern bezahlt sie. Da ist es sicherlich eine Frage der persönlichen Bewertung, ob ich die Zahlung einer höhere Kirchensteuer als ein Akt von Solidarität verstehe, die staatlich und über die Kirchen geregelt ist oder ich meine gesellschaftliche Solidarität über selbst bestimmte Themen und Werke ausdrücke.
Die Kirchensteuern haben eine jahrhunderte alte Geschichte. Im 19. Jahrhundert war die Säkularisierung des Staates ein Anlass, die Abgaben und das Vermögen der Kirche neu zu regeln. Mit der Weimarer Verfassung im Jahr 1919 wurden die Kirchensteuern im heute gültigen Sinne in der Verfassung installiert. Mit dem Grundgesetz wurde 1949 die Regelung der Kirchensteuer aus der Weimarer Verfassung in Artikel 140 wieder aufgenommen.Die Kirchensteuern haben eine jahrhunderte alte Geschichte. 

Wieviel von meinem Geld ist wirklich für die Menschen da und versinkt nicht in Verwaltungsvorgängen?

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Die Verwendung von Kirchensteuermitteln der Landeskirche Hannovers ist hier grafisch dargestellt!

Ist es nicht besser, regelmäßig ein Hilfswerk zu unterstützen als allgemein die Kirche?

Selbstverständlich können Sie ein Hilfswerk oder andere sinnvolle Projekte unterstützen. Das ist wichtig! Mit Ihrer Kirchensteuer nutzen Sie verlässliche Strukturen auch in der Weitergabe des Geldes. Das Geld kommt dort an, wo es gebraucht wird. Die Projekte der Kirchen sind über viele Jahre bekannt. Die Mitarbeitenden vor Ort wissen, wie Geldmittel zielgerichtet eingesetzt werden können.

Wenn ich keine Kirchensteuern zahle, kann ich dann nicht kirchlich heiraten?

Wer Mitglied der Kirche ist, zahlt abhängig von seinem Gehalt, Kirchensteuer. Es gibt viele, die als Familienmitglieder oder weil ihr Einkommen gering ist, keine Kirchensteuer bezahlen. Die kirchliche Trauung hängt also nicht an der Kirchensteuer. Wer Kirchenmitglied ist, kann auch getraut werden, egal, ob er /sie Kirchensteuer zahlt oder nicht.  Wenn eine/r der  beiden Partner/innen in der Kirche ist, kann sich das Paar kirchlich trauen lassen, auch wenn der/die  andere nicht in der Kirche ist.

Kirchliche Kindergärten und Beratungsstellen sind gut. Kann ich sie nutzen, auch wenn ich keine Kirchensteuern zahle?

Kirchliche Kindergärten, Beratungsstellen, Notfallseelsorge, Freizeiten und vieles mehr kann jeder nutzen und in Anspruch nehmen. Da wird nicht nach der Kirchensteuer gefragt und auch nicht nach der Kirchenmitgliedschaft. Bedenken Sie aber, dass diese Angebote nur erhalten werden können, wenn sie finanziell durch Spenden und Kirchensteuer unterstützt werden.

Stimmen aus dem Kirchenkreisvorstand

"Die Kirchensteuer ermöglicht soziale Arbeit, die der Staat aus seinen Steuergeldern nicht ausreichend finanzieren kann oder will. Die Kirchensteuer nützt so auch Menschen, die nicht der Kirche angehören, und das ist gut so."

"Ein großer Anteil der Kirchensteuer geht in die Gemeinden vor Ort, in denen Angebote für Familien, Jugend, Senioren, Seelsorge und Gottesdienste gemacht werden."

Weitere Informationen zur Verwendung von Kirchensteuern:

Sie möchten mehr wissen über die Verwendung der Kirchensteuern in der Landeskirche Hannovers und im Kirchenkreis Gifhorn? Dann finden Sie hier Antworten!

Hier finden Sie unser Informationsblatt!